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Stefan Keuchel: Ein leben ganz ohne Google?

Als PR-Mann der ersten Stunde gab Stefan Keuchel Google Deutschland in den letzten 10 Jahren etwas Greifbares, ein Gesicht – ein sehr sympathisches. Nun war es Zeit für eine Veränderung. Seit Anfang Mai 2014 darf sich mytaxi glücklich schätzen, von seiner Kompetenz zu profitieren. Im Interview erzählt er uns, wie es ihm geht.

Stefan, wie fühlst Du Dich nach den ersten 14 Tagen bei mytaxi?

Das Wort was mir spontan dazu einfällt, ist „pudelwohl“. Ich bin extrem freundlich von den mytaxi Kollegen aufgenommen worden, habe eine Menge spannender Einblicke erhalten und einen interessanten Ausblick habe ich auch jeden Tag. Der Blick auf die Elbe ist wirklich sensationell.

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Was hat Dich konkret bewogen, zu mytaxi zu wechseln?

Einen Top-Arbeitgeber wie Google verlässt man natürlich nicht, ohne sich das vorher gründlich zu überlegen. Nach zehn Jahren hatte ich schlicht das Gefühl, dass es an der Zeit ist etwas neues zu machen. In diesem Google+ Post habe ich die Gründe ein wenig ausführlicher erklärt.

Warum aber mytaxi? Vier Gründe waren ausschlaggebend. Zum einen finde ich das Produkt toll. Das ist mir extrem wichtig, denn wenn ich mich beruflich für etwas ins Zeug lege, muss ich schon dahinter stehen können.

Der zweite Grund sind die großartigen Kollegen. Bei mytaxi arbeiten durch die Bank junge, smarte und sympathische Leute. Das ist mir wichtig, denn schließlich verbringt man mit den Kollegen mehr Zeit als mit seiner eigenen Familie.

Außerdem hat mich natürlich auch die Aufgabe gereizt. Ich leite die nationale und internationale Kommunikation von mytaxi. Das ist eine Weiterentwicklung für mich und gleichzeitig eine spannende Herausforderung.

Der letze Grund mag banal klingen, war aber für mich auch wichtig: mytaxi ist ein Hamburger Unternehmen. Ich liebe diese Stadt, seinen (erstklassigen) Fußballverein und meine Freunde. Ich hatte ein paar interessante Angebote in anderen Städten und auch im Ausland, aber ich möchte aktuell lieber in Hamburg leben und arbeiten.

Wie hat Google auf Deinen Wechselwunsch reagiert?

Sehr professionell – wie nicht anderes erwartet. Wir hatten uns ja sowieso darauf verständigt, dass ich nach den zehn Jahren mal eine kleine Auszeit nehme. Hier hat mich Google in vorbildlicher Weise unterstützt. Und da der neuen Job ein Schritt nach vorn für mich ist, haben sie mir auch keine Steine in den Weg gelegt, als ich den Wunsch geäußert habe zu gehen.

Lässt Du Google denn mental schon hinter Dir, oder fährst Du morgens versehentlich manchmal noch ins alte Büro?

Man schüttelt zehn Jahre nicht einfach so ab. Ich ertappe mich dabei häufig noch von „wir“ zu sprechen, wenn ich über Google rede und ich vermisse viele meiner ehemaligen Kollegen. Mir hat die Arbeit dort immer Freude bereitet und ich werde sicher noch ein paar Wochen brauchen, bis ich Google komplett hinter mir gelassen habe. Außerdem hört mein Interesse an Google ja nicht auf. Im Gegenteil. Google ist meiner Ansicht nach eine der spannendsten Firmen der Welt mit großen, teilweise weltbewegenden Ideen. Man denke nur an Projekte wie das fahrerlose Auto, Project Loon oder Google Glass. Das werde ich im Auge behalten und gelegentlich auch über meine Social Media Kanäle etwas dazu sagen.

Und wo spürst Du im Vergleich zu Google als Arbeitgeber die größten Unterschiede?

Der größte Unterschied ist natürlich, dass mytaxi mehr oder weniger ein Start-Up ist und Google ein ziemlich großer Konzern. Aber das ist ja genau was ich wollte. Mir gefällt das bei mytaxi schnelle Entscheidungen getroffen werden und man wirklich etwas bewegen kann. Gleichzeitig ist das Medieninteresse an mytaxi natürlich nicht so ausgeprägt wie an Google. Während es bei Google vergleichsweise einfach war Stories zu platzieren, muss man hier schon kreativ werden, um erfolgreiche PR zu betreiben. Aber auch das ist ja eine der Herausforderungen die mich gereizt haben. Außerdem bin ich ja auch für die internationale Kommunikation von mytaxi verantwortlich. Hierzu stimme ich mich regelmäßig mit meinen Kollegen in Polen und Spanien ab. Das ist ein Aspekt meiner neuen Arbeit, der mir großen Spaß macht.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag von Dir bei mytaxi aus?

Im Moment sauge ich noch jeden Tag neue Informationen auf und lerne wie mytaxi funktioniert und tickt. Einen typischen Arbeitstag gibt es deswegen noch nicht.

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Was vermisst Du ganz besonders?

Das ist leicht zu beantworten: Die Kollegen. Viele von den Kollegen sind über die Jahre zu echten Freunden geworden. Ich gebe gern zu, dass mir einige davon fehlen. Aber nun trifft man sich eben außerhalb der Arbeit oder am Wochenende. Und ja … ich vermisse auch die großartige Google Kantine. Aber meiner Figur kommt das sicher zu gute.

Und worauf freust Du Dich bei mytaxi am meisten?

Auch das ist leicht zu beantworten: Auf die Zukunft. mytaxi steht gerade erst in den Startlöchern und hat ein paar spannende „Pfeile im Köcher“. Es geht gerade erst los und ich bin froh darüber an der weiteren Entwicklung von mytaxi teilhaben zu können und meinen Teil dazu beizutragen.

Stefan, vielen Dank für diese ersten Einblicke in Dein neues Arbeitsleben. Wir behalten mytaxi nun im Auge und drücken Dir für die Zukunft natürlich alle Daumen!  

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