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SEO outsourcen?

Kann ich es mir leisten, SEO in fremde Hände zu geben?

Die entscheidende Frage ist, ist nicht mehr, ob ich SEO machen will sondern wie ich SEO definiere! Wo beginnt nach meiner Auffassung die Suchmaschinenoptimierung und wo endet sie? Endet sie überhaupt irgendwo?

Die Anfänge von SEO

Vor 10 Jahren war die Beantwortung der Frage eigentlich recht einfach. Es gab nur wenige Agenturen auf dem deutschen Markt, die sich damit auskannten. Suchmaschinenoptimierung war ein Exot – im Marketing-Mix quasi nicht existent. Der Onlinehandel steckte in den Kinderschuhen. Revolutionäre Querdenker & Nerds investierten ein paar Euros in Suchmaschinenoptimierung oder krempelten die Ärmel hoch und machten sich dran – “man kann ja nicht viel verlieren”.

Der Status Quo

Mittlerweile schwirrt einem schon der Kopf, wenn man nur an “SEO” denkt. Jeder im Online Marketing hat schon mal was von Backlinks, On-Page, Off-Page, Content, Usability, usw. gehört. Es ist allgemein bekannt, dass man guten Content, sinnvolle Backlinks und eine technisch einwandfrei funktionierende Website braucht. Doch das ist lediglich die technische Betrachtungsweise!

SEO: Wirklich alle an Bord?

Denn wenn ich erfolgreich SEO betreiben will, dann muss mir klar sein, wie vielschichtig SEO mittlerweile geworden ist. Und in welche Bereiche eine sinnvoll durchgeführte Suchmaschinenoptimierung tatsächlich alles eingreift. Welche internen Strukturen sind davon beeinflusst und wie kann ich meine interne Organisation darauf hin koordinieren?

Besonders wichtige Fragen sind hierbei bspw.:

  • Wie gestalte ich die Organisation des SEO-Projekts?
  • Welche Abteilungen müssen involviert werden?
  • Wie soll die (interne) Kommunikation organisiert werden?
  • Gibt es möglicherweise Schwierigkeiten, die sich auf Hierachie, Unternehmensstruktur oder Kompetenzbereiche zurückführen lassen?
  • Sitzen alle in einem Boot, wenn es um SEO geht? Wollen überhaupt alle mitmachen?
  • Sind bei der Planung des Projektes sowohl die strategischen Entscheider, als auch die operativen Umsetzer involviert?
  • Wer trifft die notwendige Entscheidungen?
  • Wenn mehrere Entscheidungsträger: Wie stimmen sich diese ab?
  • Wie werden die Kosten für die SEO-Maßnahmen unter den involvierten/profitierenden Abteilungen aufgeteilt?
  • Wer ist für die Umsetzung zuständig? Wer kontrolliert die Umsetzung? Wie schnell kann die Umsetzung erfolgen?
  • Wer kontrolliert die Erfolgsmessung des Projekts? Wie wird diese gemessen?
  • Und wer ist für die Nachjustierung zuständig?

outs

Externe Dienstleister

Dann kommen noch die externen Schnittstellen hinzu, die ebenfalls Einfluss auf die Umsetzung des SEO-Projektes nehmen können:

  • Welche externen Dienstleister hängen mit dran?
  • Sind diese auch bereit mitzuarbeiten und SEO Maßnahmen durchzuführen?
  • Mit welchen Zusatzkosten muss ich rechnen, die in das Projekt einfliessen?
  • Wie binde ich diese in die externe Kommunikation ein, ohne das (überflüssige) interne Informationen nach außen dringen?

Intern vs. Extern

Erst wenn diese Fragen geklärt sind, kann ich mich mit den tatsächlichen, notwendigen Maßnahmen für eine erfolgreiche SEO auseinandersetzen. Nun haben wir uns also ein Bild darüber gemacht, in welchem Umfang eine Entscheidung für die Durchführung von SEO-Maßnahmen in die bestehenden Strukturen eingreift. Erschreckend, oder?

Deshalb ist jetzt der richtige Zeitpunkt die Antwort auf meine Frage “Kann ich es mir eigentlich noch leisten SEO outzusourcen?” nochmal zu überdenken. Kann eine außenstehende Person oder eine externe Agentur leisten, alle notwendigen Abteilungen, Entscheidungsträger und umsetzungsrelevanten Personen ins Boot zu holen?

Fazit

Erfahrungsgemäß benötigt man zumindest einen internen Koordinations- & Ansprechpartner, der SEO einsteuert. Das kann je nach Unternehmensgröße ein SEO-Verantwortlicher, ein Online Marketing Manager, ein Marketing Manager oder ein IT-Verantwortlicher sein. Dieser muss jedoch mit den Kompetenzen ausgestattet sein, die notwendigen Maßnahmen einzuleiten und deren Umsetzung einzufordern.

Outsourcen ja, aber outsourcen und dann die Hände in den Schoss legen, nein!

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